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Gipfeltreffen am Holtkamp Drucken E-Mail
Geschrieben von Dirk Ruchatz   
17.03.2010

ruhrnachrichten.de berichtet:

Für Bochumer Billardfreunde hält das Wochenende ein interessantes Programm bereit: Spitzenreiter DBC Bochum empfängt am Sonntag den Tabellenzweiten Billardfreunde Weitmar. Außerdem kann der TuS Kaltehardt alles für die Playoff-Teilnahme klarmachen.

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Derby am Holtkamp Drucken E-Mail
Geschrieben von Eberhard Franken   
17.03.2010
  Am Sonntag ist „Großkampftag" im Billardzentrum Am Holtkamp 36: Um 11 Uhr wird dort die Spitzenbegegnung der 1. Bundesliga Mehrkampf zwischen Titelverteidiger DBC Bochum  und „Vize" Weitmar 09 angestoßen. Darauf freuen sich die Billardfans in dieser Stadt schon seit Wochen.

Die beteiligten Spieler haben 15 europäische und rund 70 nationale Titel errungen. „Hochklassige Billardpartien", verspricht DBC-Geschäftsführer Paul Kimmeskamp, „sind auf jeden Fall zu erwarten." Bei Weitmar errangen Wolfgang Zenkner und der Belgier Patrick Niessen die internationalen Titel, beim DBC Thomas Nockermann und Fabian Blondeel.

Der DBC Bochum kann es sich leisten, dem jungen Holländer Koen Workel eine Chance zu geben, sich in diesem Lokalderby zu bewähren. Workel schnupperte letzte Woche Europameisterschafts-Qualifikations-Luft im französischen Ronchin.

Über den Ausgang des Gipfeltreffens zwischen dem verlustpunktlosen  DBC Bochum und den ambitionierten Verfolgern der Billardfreunde Weitmar 09 ist offen. Weitmar ist, für alle Kenner überraschend , nur punktgleich mit dem BC Hilden, der sich in dieser Saison überraschend stark präsentiert. Beide Teams gehen in Bestbesetzung  in diesen vorletzten Doppelspieltag der Saison vor dem Saisonfinale am 18. April.

Weitmar spielt sich bereits am Samstag (14 Uhr) warm gegen die Mannschaft des BC Grüner Tisch Buer, während der Viertplatzierte, der TuS Kaltehardt, zeitgleich die Mannschaft von Rot-Weiß Krefeld im Clubhaus an der Urbanusstraße begrüßt.  „Bei einem Sieg", so Andreas Potetzki, „wären wir ziemlich sicher für die Play-offs qualifiziert."

Der DBC hat an diesem Tag spielfrei, weil er sein Heimspiel gegen Neustadt/Orla schon am 22. Februar absolvierte. Am Sonntag muss der TuS nach Hilden reisen und hofft, dort einen Punkt zu holen.

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Holtby trifft auch am grünen Tisch Drucken E-Mail
Geschrieben von Eberhard Franken   
17.03.2010

Weitmar. Der 19-jährige Hoffnungsträger des VfL, Lewis Holtby, schaffte sogar Trickstöße bei seiner Stippvisite im DBC-Billardzentrum am Holtkamp.

Der grüne Rasen ist für Lewis Holtby nicht genug. Der 19-Jährige hat auch einen Hang zum grünen Tuch. Im Revierpowerstadion lässt er seit einigen Wochen die Bälle für den VfL rollen. Jetzt machte der junge Mann aber auch einen Abstecher zum Deutschen Billard-Mannschaftsmeister DBC Bochum. „Billard", sagt er, „ist ein altes Hobby von mir."

Dieses private Interesse des „Neuen" konterten die Medien mit einem recht großen Aufmarsch: Das Deutsche Sportfernsehen, die Zeitung mit den vier großen Buchstaben und der WDR waren im Billardzentrum vor Ort, um dem Neu-Bochumer beim Billardspielen aufs Queue zu schauen.

Gleichzeitig machte auch das Stadionmagazin des VfL Bochum eine Geschichte: Jede Menge Papier wurde bekritzelt, Spiegelreflexkameras klackten - und TV-Kameras surrten kaum hörbar.

Holtby hatte sichtlich Spaß an diesem Termin, den auch die Verantwortlichen des DBC sehr ernst genommen hatten. Vorsitzender und Bundesligaspieler Fabian Blondeel war mit seinem Erstliga-Teamkollegen Thomas Nockemann vor Ort, um dem Fußballer das Karambol-Spiel näher zu bringen. Bisher hatte der Jungprofi lediglich beim Pool eingelocht.

Löcher in den Banden suchte Lewis Holtby beim DBC allerdings vergebens, denn die beliebten Spielarten Snooker und Pool werden im Billardzentrum Am Holtkamp 36 nicht gespielt: Hier schlagen die Kugeln von Banden ab, in denen sich keine Löcher befinden. Und auch die Zahl der Kugeln ist mit einer weißen, einer gelben und einer roten eher übersichtlich. Gepunktet wird dabei - im Gegensatz zu Straßenverkehr - nur bei einer Karambolage: Die eigene Spielkugel muss die beiden anderen Kugeln berühren. Blondeel und Nockemann reckten sich mit Holtby nicht nur einmal für die Kameraleute auf dem Tuch: Es gab immer wieder neue Bildwünsche, die der sympathische junge Mann (und seine Billardtrainer) sehr gern erfüllten.

Auch einen Trickstoß baute Fabian Blondeel in das amüsante Trainingsprogramm ein: Eine auf der Bande liegende Münze sollte von dort in ein auf dem Rahmen stehendes Wasserglas befördert werden. Diese Aufgabe löste der VfLer nicht sofort - aber er löste sie. Das gab begeisterten Beifall der anwesenden Medienvertreter.

Ob das Training von Heiko Herrlich genau so amüsant ist, ließ der höfliche Profi nicht durchblicken. Aber immerhin war der VfL-Coach kein Unbekannter für Lewis Holtby, als der junge Mittelfeldspieler vor Kurzem von Schalke 04 an den VfL Bochum ausgeliehen wurde: Im Mai 2008 schon hatte Herrlich als Auswahltrainer der U18 des Deutschen Fußballbundes (DFB) Holtby zu seinem Länderspieldebüt gegen den Türkei berufen.

Der 19-Jährige stammt aus dem Kreis Heinsberg und begann in Gerderath mit dem Fußballspiel. Borussia Mönchengladbach und Alemannia Aachen (33 Zweitliga-Spiele) waren die weiteren Stationen, wobei Holtby den 15. Februar 2009 sicher nie vergessen wird: An diesem Tag erzielte er für die Alemannia zwei Tore beim 1. FC Nürnberg. Im September 2009 erhielt er dann die goldene Fritz-Walter-Medaille des DFB als bester Nachwuchsspieler.

Neun Spiele bestritt Holtby unter Felix Magath im Trikot der königsblauen Nachbarstädter, bevor er in der Winterpause zum VfL Bochum ausgeliehen wurde. Jetzt, so sagt er, sei für die nächsten anderthalb Jahre Heiko Herrlich sein Trainer und seine Nummer eins. Der junge Mann bedankt sich dann aber auch noch brav bei seinem Schalker Coach, unter dessen Stil er sich „körperlich enorm weiterentwickelt" habe.

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Letzte Aktualisierung ( 17.03.2010 )
 
DBC hat kein Erbarmen Drucken E-Mail
Geschrieben von Eberhard Franken   
17.03.2010

Zwei 0:8-Debakel an nur einem Wochenende - die dürften den Abstieg des 1. BC Neustadt nun endgültig besiegelt haben.

Die Thüringer unterlagen in der Billardbundesliga Mehrkampf am Samstag erst in Hilden, am Sonntag dann ebenso erwartungsgemäß beim Titelverteidiger und Tabellenführer DBC Bochum und kamen beide Male kräftig unter die Räder.

Koen Workel machte es in der Freien Partie gegen den Neustädter Gerhard Richter kurz, der Holländer gewann 300:6 in vier Aufnahmen. Zeitgleich erledigte DBC-Vize-Präsident Ludger Havlik seine Einbandpartie gegen Helge Nietsche in lediglich neun Aufnahmen mit 100:13. "Wir müssen dennoch", erklärte DBC-Boss Fabian Blondeel, "jede Partie ernst nehmen, auch wenn wir überwiegend als Favoriten ans grüne Tuch gehen". Dennoch rochierten die Bochumer - und Havlik durfte im Einband ran. Normalerweise treten die DBC-Asse in bewährter Aufstellung an, also mit Blondeel auf dem Einband-Platz.

Blondeel bewies, dass mit ihm jederzeit auch im Cadre 47/2 zu rechnen ist: Er deklassierte Bernd Schneider 200:3 in nur vier Aufnahmen. Sein Teamkollege Thomas Nockemann schließlich kannte noch weniger Gnade: Er ließ Manuel Orttmann nur zwei Mal ans Spiel und gewann 150:36.

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Nockemann siegt in nur zwei Aufnahmen Drucken E-Mail
Geschrieben von Dirk Ruchatz   
22.02.2010

ruhrnachrichten.de berichtet:

Die Thüringer aus Neustadt an der Orla hätten am Wochenende punkten müssen, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden. Doch wie es in der gesamten Saison nicht reichte, gelang auch jetzt nichts. 

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