Interview mit Legal Eagles: „Wir brennen hier ein Feuerwerk ab!“

Am gestrigen Abend fanden sich vier der insgesamt sieben Bandmitglieder der Legal Eagles zur Lagebesichtigung in der Rundsporthalle ein. Die Band, die bereits seit 1989 besteht und bereits viel Publikum begeistern konnte, freut sich auf Billardliebhaber, die eigenen Fans und viele Neugierige. In der Halle der Bochumer Sparkassenstars wurden sie gleich vom Hallenwart bezüglich einer potenziellen Vereinshymmne gefragt. Wir haben sowohl ein Interview in den Katakomben der Rundsporthalle geführt so wie ein kurzes Video für euch erstellt. Beteiligt waren Dirk Schröter (Bassist), Dietmar Teermann (Schlagzeug), Alexandra Bednarzyk (Backround Stimme) und Jörg  Skupsch (Sound). Ausgenommen von Jörg kommen alle aus dem Ruhrgebiet und fühlen sich dort auch wohl. Fast jedes der Bandmitglieder ist zu einem unterschiedlichem Zeitpunkt zu der Band dazugestoßen und hat große Freude in der Band zu spielen.

Hallo Legal-Eagles, eine große Halle in der ihr spielen werdet. Wie ist euer erster Eindruck?
Dirk: Gigantisch! Ist schon wirklich toll.

Habt ihr jetzt mehr Respekt vor der Aufgabe oder ist die Vorfreude jetzt noch größer?
Dietmar: Nein, Respekt ist nicht unbedingt der passende Begriff. Wir hoffen, dass die Halle voll wird, dann haben wir allen Grund zur Freude.

Dietmar du kennst die Rundsporthalle bereits und bist selbst Bochumer?
Dietmar: Ich bin gebürtiger Bochumer und habe auch bis 2010 in Bochum gewohnt. Jetzt wohne ich in Sprockhövel, was nicht ganz so weit weg ist. Ich kenne die Halle aus der Zeit als mein Bruder hier noch Handball gespielt hat. 

Ihr seid alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu der Band da zugestoßen habe ich gehört. 
Dirk: Ich bin jetzt seit fast neun Jahren bei den Legal Eagles und spiele den Bass.
Alex: Ich singe im Backround und bin seit bald drei Jahren bei den Legal-Eagles. Die Zeit, die wir gemeinsam verbringen ist immer wieder toll. 
Dietmar: Ich bin wohl derjenige, der bisher am längsten Mitglied dieser Band ist. Genauer gesagt seit 2004.
Jörg: Ich bin seit fünf Jahren Tontechniker. Ich wurde damals quasi von einer anderen Band aufgegabelt, so dass ich nun hier gelandet bin. 

Wie ist die Band eigentlich endstanden?
Dietmar: Wir wurden 1989 gegründet. Unser Bandname „Legal Eagles entstand in Anlehnung zu dem amerikanischen Begriff der Staatsanwälte. Unsere damaligen Bandmitglieder hatten alle etwas mit der Justiz zu tun. Sowohl Polizisten, Richter oder Angestellte des Justizvollzugsdienstes haben die Band mit diesem Namen gegründet. Den letzten Juristen haben wir allerdings schon 2007 abgeben müssen. Der Kontakt zu den ehemaligen Mitgliedern bleibt jedoch nach wie vor bestehen. Sie wissen bereits Bescheid, dass wir hier auftreten werden. 

In welchem Musikgenre würdet ihr euch betrachten?
Dirk: Ich denke, wir grasen so die 70er und 80er Hits ab. Es gibt aber mittlerweile auch schon Ausnahmen, so dass wir Hits der 90er oder sogar der 60er mit im Repertoire haben. 
Dietmar: Deutschsprachige Songs fallen da bei uns ganz weg.

Wie oft probt ihr so miteinander:
Dirk: So insgesamt etwa einmal in der Woche drei Stunden.

Kommt es da auch schonmal zu Streitigkeiten?
Dirk: Natürlich gibt es da auch mal Reibereien, ganz klar.
Alex: Was Dirk? Niemals? Wir mögen uns alle! (lacht)
Dirk: Nein natürlich, aber es gibt schon mal Streitigkeiten, wenn der eine oder andere mit den Songs nicht so zufrieden ist, aber am Ende müssen wir als Team funktionieren, damit die Zuschauer eine gute Show bekommen. (lacht) Wir sind also keine Humpa Bumpa Band. 
Dietmar: Aber auch der Spaß steht bei unseren Proben im Vordergrund. 

Ihr habt 25 Jahre die Harpener Oldie-Night im ausverkauften Amtshaus organisiert, richtig?
Dietmar: Ja, dort haben wir jedes Jahr vor vielen Menschen gespielt, sodass es sich bis 2014 schon zu einer Art Stadtfest entwickelt hatte. Die Harpener waren enttäuscht, dass wir dort nach so langer Zeit nicht mehr auftreten konnten. 
Jörg: Ja, das Amtshaus steht uns aufgrund der Auflagen dort leider nicht mehr zur Verfügung. Jedes Mitglied hat in Harpen mal mitgewirkt. 

Ihr habt auch drei Sängerinnen dabei?
Dietmar: Ja, wir haben uns jüngst mit Michaela Sandhof, als weiblichen Hauptgesang verstärkt. Sie wird zusammen mit Kerstin Karpa und Alexandra Bednarzyk einige Songs begleiten. 
Wir sind außerdem total glücklich, dass unser Sänger uns  für diese Veranstaltung zugesagt hat. Eigentlich sind wir auf der Suche nach einem neuen Sänger für unsere Band, Christian rettet uns jetzt.

Nun möchte ich mal auf unser Billardevent kommen. Kennt ihr euch in der Billardszene etwas aus?
Dietmar: Karambolage ist für mich ehrlich gesagt Neuland, das kannte ich bis jetzt nur vom Hören. Snooker verfolge ich allerdings bei jeder Möglichkeit, egal ob in Sheffield  gespielt wird oder woanders. Ich freue mich schon darauf, wenn ich dem Einen oder Anderen mal über den Tisch gucken kann. 
Dirk: Ich bin selbst Mitglied beim DBC Bochum. Deshalb habe ich Fabian direkt angeboten, dass wir hier spielen. Er hatte mich gefragt, ob ich jemanden kennen würde, der Live-Musik machen kann. Da habe ich ihm gesagt: „Der steht vor dir“. 
Dietmar: Kann der denn spielen? (lacht)
Fabian Blondeel: Ja, er macht Fortschritte. Er kann aber wahrscheinlich besser Bass spielen.
Dietmar: Wir lassen das Publikum entscheiden.
(alle lachen)

Was dürfen wir von euch in der Party-Night erwarten?
Dietmar: Wir brennen hier ein Feuerwerk ab.
Dirk: Wir haben Songs von ZZ Top mit dabei …auch ein paar ruhige Sachen. 
Dietmar: Aber zu viel wollen wir euch auch nicht verraten. 

1978

2018

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